Ark of flavour

Failler

Ein Hauptplatz-Wirtshaus mit 300jähriger Geschichte, einer engagierten jungen Gastgeber- Familie und dem wahrscheinlich schönsten Terrassen-Ausblick übers Thayatal. Dass Dominik Bednar einmal Wirt wird, hat ihm schon die Chefin seines ersten Praktikums- platzes prophezeit. Und das war - ganz ohne Scherz - die legendäre Elisabeth Di Giorgo, geb. Failler, die Küchenchefin von eben jenem Haus in Drosendorf, das Dominik heute selbst lei- tet.

In einem Dorfwirtshaus keine 15 Kilometer von Drosendorf aufgewachsen, hat er die ersten
Biere als kleiner Bub schon im großelterlichen Betrieb in Japons gezapft. Es folgten Ausbil-
dungen an der Tourismusschule Retz, der FH-Krems und so einige Jobs quer durch Öster-
reich. Die Erinnerungen an diesen 1. Arbeitsplatz sind ein wenig gespalten, wie das halt bei
einem ersten Job so ist, bei dem man einen ganzen Sommer in der heißen Küche verbringt,
während die Freunde im Bad nebenan herumtoben. Ins Waldviertel, jene Region, deren
Charme oft ein wenig verhalten und zuweilen auch ein wenig rau sein kann, war immer sein
Wunsch und Traum.
Aber wer es schafft, einen Blick in die wunderbare landschaftliche Kulisse und hinter die Fas-
saden der Menschen zu werfen, der kommt wieder. Und wieder. Wie die Stammgäste, die
„den Failler“, wie das Wirtshaus auch heute immer noch genannt wird, regelmäßig besu-
chen. Und das mitunter schon seit Generationen. Sie sind es auch, die den Laden letztendlich
am Laufen halten, die Qualität und Einsatz wertschätzen, wenn Dominik etwa Waldviertler
Blondvieh von einem Züchter aus der Region direkt bezieht und verarbeitet. Was natürlich
nicht zum Sonderangebotspreis funktioniert, sondern eben angepasst an die Qualität von
Produkt und Küche. In der Küche legt man beim Failler seit jeher Wert auf bodenständige
Produkte von hoher Qualität, Dominik setzt diese Tradition nach Kräften fort. So gibt‘s Kürbis
und Mohn aus der Region, Gemüse so lange wie verfügbar aus dem Garten von Mutter und
Großmutter. Pilze werden im Herbst selbst gepflückt – „in tollen Schwammerl-Jahren ist das
dann ein doppeltes Vergnügen. Einerseits für uns, wenn wir in den Wald gehen und dann für
unsere Gäste, wenn wir eine eigenen Schwammerl-Karte haben.” Lamm und Wild kommt
aus der Nachbarschaft, der Frührote Veltliner stammt vom Wagram. Und auch beim Bier
bleibt man in der Gegend und schenkt Zettenreither „Dangl Bier“. vom Fass aus.

• Betriebsname: Gasthof Failler Zum Goldenen Lamm
• Ansprechperson: Dominik Bednar
• Straße und Hausnummer:

• Convivium/ Gemeinschaft/ Markt der Erde, zu dem/ der der Betrieb gehört: Convivium
Waldviertel

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At a glance:


Drosendorf,
Hauptplatz 27
2095 Drosendorf

Telephone: +432915/2327
e-mail: office@gasthof-failler.at

gasthof-failler.at

Opening hours


Mittwoch & Donnerstag: 11:30 - 14 Uhr & 18 - 20 Uhr
Freitag & Samstag: 11:30 - 14 Uhr & 18 - 20:30
Sonntag: 11:30 - 14:30
im Juli und August
zusätzlich auch Dienstag 18.00 – 20.00 und Sonntag 17.30-20.00 Uhr

Drosendorf,